Joker-Technik
Funktion der Joker-Technik
An einer INOTEC CPS 220 Notlicht-Zentrale können drei Schaltungsarten gleichzeitig und gemischt betrieben werden. Neben der Anlage werden dazu Joker-EVGs, die Standard Vorschaltgeräte bei INOTEC Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten, benötigt, oder ein INOTEC J/SV-Modul/S wird vor ein Fremd EVG geschaltet. An beiden Komponenten werden über Mikroschalter die gewünschte Schaltungsart und Überwachungsadresse eingestellt. Durch die von INOTEC patentierte JOKER Technik werden Planung und Installation von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen vereinfacht und erhebliche Kosten eingespart.
Das nebenstehende Beispiel zeigt, in welchem Umfang Reduzierungen in der Installation möglich sind. Bei der konventionellen Installation (Bild 1)mit drei benötigten Standardschaltungsarten Dauerlicht (DL), Bereitschaftslicht (BL) und geschaltetes Dauerlicht (gDL) sind 3 Endstromkreise erforderlich um in diesem Gebäudeabschnitt 9 Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten zu versorgen. Bei Einsatz der JOKER-Technik kann die Anzahl der Stromkreise stark reduziert werden. Im Beispiel (Bild2) sind nur noch 2 Stromkreise notwendig, da innerhalb eines Stromkreises alle Schaltungsarten beliebig kombinierbar sind. Die unterschiedlichen Schaltungsarten sind nur bei Netzbetrieb aktiv. Bei einem Netzausfall werden alle angeschlossenen Leuchten von der Batterie versorgt und eingeschaltet, gleich welche Schaltungsart voreingestellt wurde.
Die Joker- Technik ist eine von INOTEC patentierte Technik
Deutsche Patentnummer: DE 19807844
Europäische Patentnummer: EP 0939476





